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Pepe, heute über die Verwendung von Becher und Löffel
2014.01.20.

Ich muss euch ehrlich sagen, seit zwei Wochen mache ich mir Sorgen um den Alten. Ich kann es nicht genau in Worte fassen, er ist einfach ein bisschen ruhiger, ein bisschen
zurückhaltender, gerade nur sosehr, dass es vom Arzt nicht diagnostiziert werden kann, aber es reicht aus, um einer „Mutter” Sorgen zu bereiten. Ich hoffe es handelt sich einfach nur darum, dass seine bisherigen Fortschritte so auffallend waren und jetzt tut ihm sein Bein sehr weh und dann ist da auch noch der plötzliche Tod von Lindus …



Wir versuchen vorsichtig, sein Leben von Woche zu Woche immer interessanter zu gestalten. Aus diesem Grund hat er gestern einen Becher mit etwas leckerem Obst bekommen. Im ersten Anlauf hat er ihn umgekippt, er hat so getan, als ob ihn das überhaupt nicht interessieren würde, aber seine Neugier war doch geweckt worden und am Nachmittag verwendete er sie schon zweckmäßig. Heute habe ich mir wieder etwas Neues ausgedacht und ihm seinen Lieblingsjoghurt, in dem er seine Medikamente verabreicht bekommt, in den Becher gelöffelt. Normalerweise füttern wir ihn mit einem Löffel, von dem er alles gründlich ableckt und auf den nächsten Löffel wartet. Diesmal habe ich ihm den Becher mit dem köstlichen Joghurt-Marmeladen Mix gereicht, in der Hoffnung, dass er ihn mit seinen Fingern herauslöffelt. Er nahm mir den Becher vorsichtig aus der Hand und schaute hinein, dann schleuderte er ihn aus dem Käfig vor meine Füße und schaute mich an als würde er sagen wollen: „Du denkst doch nicht im
Ernst ich esse das mit den Fingern, alleine? Das ist deine Aufgabe!” Ich wollte noch nicht aufgeben, deshalb steckte ich den Löffel in den Becher. Er nahm ihn sofort heraus und
leckte ihn wie gewohnt ab, dann warf er ihn auf den Boden. Ich steckte den Löffel wieder in den Becher und reichte ihn wieder hin, beim dritten Versuch tauchte er den Löffel schon mehrmals in den Joghurt und leckte ihn ab.

Es soll jetzt keiner denken, dass ich mich darüber so sehr freue, dass er diese beiden Grundelemente der menschlichen Zivilisation so geschickt benutzt … nein, ich bin einfach
von seiner Intelligenz beeindruckt. Und in einem solchen Moment schmerzt es mich um so mehr, zu sehen, dass er hier alleine leben muss. So sehr wir ihn auch lieben und uns um ihn kümmern, ihn unterhalten (er hat ein Radio bekommen), so können wir ihm doch nicht bieten, was ihm seine Affenfamilie bieten könnte. Denn er sollte 24 Stunden am Tag in einer familiären, sozialen Gemeinschaft leben. Daran sollte jeder denken, der „so gern einen Affen hätte”. Zum Glück ist dies in Ungarn illegal. Allerdings mache ich mir keine Illusionen darüber, dass jemand, der unbedingt einen haben will, sich einen solch Unglücklichen auch besorgen kann. So wie ich mir auch sicher sein kann, dass es noch weitere, unter unmöglichen Bedingungen, illegal gehaltene Primaten gibt …

kincy



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