Meine Geschichte von Anfang an
2011.11.03.
Hallo meine Lieben!
Nun, endlich hab‘ ich auch für euch Zeit, so habe ich daran gedacht, euch auch heute mal kurz von mir zu berichten. Dieser Kurzartikel hilft euch dabei, mich besser kennen zu lernen. Ich werde euch ein wenig über mich und über mein Leben als Promi erzählen.
Fangen wir mal an. Meine Eltern und meine Geschwister sind verschwunden. Eines Tages war ich plötzlich völlig allein im Walde. Niemand da, außer mir. Es war kalt, ich hatte Hunger und Angst, Riesenangst, es graute mir richtig. Und einmal tauchten zwei Unbehaarte auf und retteten mich. Sie nahmen mich zu sich, sie pflegten und erzogen mich, und letztendlich wurde ich ins Tierheim Noah gebracht.

So habe ich Vati kennen gelernt. Damals wusste ich noch von nichts, ich war bloß ein kleines Füchslein… er aber war groß, und noch dazu hatte er auch eine Glatze … Es ist also kein Wunder, dass meine erste Reaktion so aussah (Sorry, Vati!):

Fahren wir aber fort. Ich kam also im Noah an. Alles war für mich neu, es gab viele Tiere und Zweibeinige, lauter komische Typen um mich herum. Da ich noch sehr klein war, ging ich nicht sofort zu den anderen, sondern ins Haus, ich lebte mit Vati und Mutti zusammen. Anfangs kamen sie mir vor, wie alle anderen Unbehaarten. Aber mit der Zeit kamen sie mir immer näher, sie wurden mir immer lieber. Ich lernte auch meine Mitbewohner kennen. Die sind aber auch ganz tolle Typen, obwohl sie nur Hunde sind. Meine Eltern, die richtigen, haben mir beigebracht, Hunde seien ganz schön böse und tun den Füchsen nur zuleide. Ich habe hier aber ganz andere Erfahrungen. Ich komme gut mit ihnen aus, manchmal kriegen sie mal eine von mir aufs Maul, und es gab auch schon einen, den ich vor der Öffentlichkeit erniedrigt habe… Hm… also Pók, verzeih mir bitte.

Tja, und die Öffentlichkeit. Ohne Unbescheidenheit, das kann doch nicht geleugnet werden, bin ich zur Zeit eines der Startiere im Noah. Ich verbringe jedes Wochenende an irgendeiner Veranstaltung, wo ich Eis kriege, wo ich gestreichelt und SO sehr geliebt werde. Apropos Eis! Also an allzu viele Spenden kann ich mich nicht zurückerinnern! Hey, ihr Menschen, ihr sollt euch aber etwas besser anstrengen! Nicht unterwegs mit meinem Eis verschwinden!
Wo sind wir stehen geblieben? Na ja, die Öffentlichkeit. Ich war schon in der Tagesschau und in Unterhaltungssendungen, ich nehme an jeder Veranstaltung teil, wie auch an der Demonstration an dem Tag der Tiere.

Ich will nicht sagen, dass es mir leicht geht, aber es gibt auch keinen Grund, mich zu beschweren. Ich habe ja ein Zuhause, eine Familie und jede Menge Futter, man liebt mich, ich bin ein Star, ich habe also alles.

Na, das war’s für heute. Jetzt bin ich aber schon müde. Viele Pfötchen euch alle! Ich melde mich bald wieder. Tschüss.
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